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Ein ereignisreiches erstes Halbjahr 2020 liegt hinter uns. Nicht zuletzt die Corona-Krise hat weltweit das Thema Digitalisierung neu aufs Tableau gebracht. Digitale Prozesse, Remote Work und Prozessautomatisierungen haben durch die Folgen der Virus-Pandemie an Aktualität gewonnen. Das zeigt sich auch in den aktuellen Zahlen zur Entwicklung von Lösungen im Bereich Robotic Process Automation (RPA) im deutschsprachigen Raum. Anhand einiger Studien und eigenen Erfahrungen gibt der Münchener Softwarehersteller AmdoSoft eine Einschätzung, wo RPA aus eigener Sicht steht und wo die Reise hingehen könnte.

RPA Trends.
Quelle: AmdoSoft Systems GmbH

Unternehmen wollen RPA einführen oder ausbauen

Eine viel zitierte Studie des RPA Anbieters UI Path mit dem etwas sperrigen Titel „The Future of Work Is Still BeingWritten, But Who Is Holding the Pen?” zeigt einen eindeutigen Trend. 53% der befragten Unternehmen möchten noch in diesem Jahr RPA-Lösungen implementieren. Das heißt also, dass jeder zweite Unternehmer die Vorteile von Bots erkannt hat und diese zumindest testen möchte. Echte Verweigerer gibt es indes kaum noch. Von denen, die bereits RPA einsetzen, wollen mehr als ein Drittel aufgrund ihrer positiven Erfahrungen ihre Automationsstrategien weiter ausbauen. Knapp die Hälfte der Unternehmen erwartet einen deutlichen Anstieg der Ausgaben für RPA.

Personal zeigt sich besorgt

In derselben Studie zeigte sich einmal mehr, wie stark nach wie vor die Sorge der Belegschaft beim Thema RPA verankert ist. 89 % aller befragten Mitarbeiter sorgen sich um ihre berufliche Zukunft im Hinblick auf die robotischen Kollegen. Viele fürchten, mit den neuen Anforderungen nicht Schritt halten zu können oder von der Komplexität der Aufgaben erschlagen zu werden. Die Unternehmen selbst gehen das Ganze sehr viel optimistischer und pragmatischer an. Gerade die größeren Betriebe mit eigenen Schulungskapazitäten planen interne Weiterbildungen als festen Bestandteil von RPA-Implementierungen mit ein. Mehr als die Hälfte gab an, auf externe Dienstleister für die Weiterbildung des Personals zurückzugreifen.

Viel Entfaltungspotential liegt brach

Eine weitere interessante Studie der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) lässt ähnliche Schlussfolgerungen zu wie die Studie von UI Path. Bei PwC ging es vornehmlich um RPA in Rechnungswesen und Accounting. Mehr als die Hälfte der Befragten nutzen bereits RPA in irgendeiner Form, doch die allerwenigsten schöpfen das sich bietende Potential voll aus. Die Studie fand heraus, dass die Entscheider vor allem den Aufwand und die Komplexität häufig überschätzen und dadurch unnötig vorsichtig agieren. Ein anderes, sehr aufschlussreiches Ergebnis betrifft die Sorge des Personals. Mehr als 70 % der Unternehmen planen keinerlei Personalreduktion durch RPA.

Banken sind in der Transformationsphase

Mit dem deutschen Bankwesen als konkreten Branchenfall hat sich eine aktuelle Statista Studie beschäftigt. Der Finanzsektor gehört durch die großen Datenmengen und die vielen standardisierten Prozesse zu den Branchen mit dem höchsten Automatisierungspotential. Tatsächlich zeigt die Studie, dass kein einziger der 185 befragten Entscheider RPA kategorisch ablehnt. Rund ein Drittel entdeckt gerade erst die Möglichkeiten, während mehr als die Hälfte der Kreditunternehmen sich mitten in der Transformation befindet. Vor allem in den Bereichen Backoffice und Kundenberatung setzen viele Banken schon heute erfolgreich RPA ein, ohne dass das wirkliche Potential jedoch bereits ausgeschöpft werde. Auch interessant: 60 % der Banken vertrauen auf externe Dienstleister, um Robotic Process Automation zu implementieren.

Schlussfolgerungen

Die Analyse der Studien und die eigenen Erfahrungen aus den letzten Monaten stimmen AmdoSoft überaus positiv. Es scheint, als würde AmdoSofts Überzeugung nach und nach von immer mehr Unternehmern geteilt werden. Das Unternehmen glaubt, dass RPA einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in der digitalen Transformation bietet, der sich schnell, einfach und mit überschaubaren Kosten realisieren lässt. Der Softwarehersteller geht davon aus, dass das immer mehr Firmen genauso sehen.

Über AmdoSoft Systems GmbH
AmdoSoft ist ein Softwarehersteller aus München, der sich seit 1998 mit seiner Softwarelösung b4 auf die IT- und Prozessautomatisierung spezialisiert hat. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung, ist das Unternehmen Experte, wenn es um die Überprüfung von IT-Infrastruktur und Anwendungen sowie die Automatisierung und Absicherung von IT-gestützten Prozessen geht.
Mit der Automatisierungslösungen b4 gibt AmdoSoft seinen Kunden ein intelligentes Tool an die Hand, dass ihren Mitarbeitern von langweiligen Routine-Aufgaben befreit, einen effizienteren Geschäftsablauf sichert und das Arbeitsumfeld verbessert.
Der Kern von b4 ist die Graphical Rules Engine (GRE), eine auf grafischer Modellierung beruhende Regeldatenbank, die durch einfache Regelerstellung die Automation von IT-Prozesse und Korrelation von Daten ermöglicht. Dadurch können Aussagen über die Auslastung und mögliche Engpässe des Systems getroffen werden.
Robotic Process Automation (RPA) ist eine Technologie, die auf den Einsatz von virtuellen Software-Robotern basiert. Die b4 Bots arbeiten auf dem User Interface in einer vergleichbaren Art und Weise, wie es ein Mensch tun würde. Dabei werden Tätigkeiten echter Nutzer am Bildschirm simuliert und an definierten Messpunkten objektive Daten zu Verfügbarkeit und Leistung von Anwendungen gesammelt (E2E Monitoring), aber auch sich wiederholende Geschäftsprozesse automatisiert ausgeführt.
Überall dort, wo sich Arbeitsschritte häufig wiederholen und zeitintensiv sind, können Prozesse automatisiert werden und Software-Roboter die Aufgaben erledigen. Ob in der Personalabteilung, Buchhaltung, IT, im Einkauf oder bei der Softwareentwicklung, die b4 Bots sind branchenunabhängig und in allen Unternehmensbereichen einsetzbar.
www.amdosoft.com

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